Warum Hunde im PSK /VDH züchten

Es gibt dazu viele Artikel die Sie ganz einfach googeln können aber dieser Blog ist dazu da um rund um meine Gedanken/Erfahrungen niederzuschreiben. Für mich hat sich diese Frage nie gestellt. Ich war 26 Jahre alt als ich mich für den ersten Hund entschied und obwohl ich in einer Familie aufgewachsen bin deren Hunde nie Papiere hatten war mich mich sonnenklar das es nur ein Hund mit VDH Papieren sein sollte. Rund um mich herum zogen Welpen bei Freunden ein die sie aus dem Tierheim holten oder als ,,Kinder der Liebe,,  weil man doch einmal Welpen wollte von sog. Hobbyzüchtern. Dies kam für uns nicht in Frage denn wir wollten einen reinrassigen Welpen dessen Charaktereigenschaften im Standard nachlesbar und über Generationen gefestigt waren. Dessen Züchter sich mit Gesundheit, Linien, Aufzucht und Haltung beschäftigt hat und sich den Zuchtbestimmungen des Vereins unterworfen hat. Wir wollten einen Welpen von einer Hündin die nicht als Gebärmaschine benutzt wird und in der Familie aufwächst möglichst im Rudelverband. Mit Zucht und Ausstellung hatten wir damals noch nicht am Hut geschweige denn auch nur einen Gedanken daran verschwendet, denn mit 2 kleinen Kindern und Hausbau standen andere Dinge im Vordergrund. Und so zog unser erster Riesenschnauzer vom PSK Züchter bei uns ein. Auf der Suche nach einem Friseur für unseren Riesen sind wir dann bei einem Vorsitzenden einer OG des PSK gelandet und wurden sogleich ,,verknackt,, in den PSK einzutreten. Kaum aufgenommen und in die OG integriert fanden wir uns wöchentlich zum Trainingsbetrieb auf dem Platz ein und so war der Schritt zum ersten Vorstandsamt innerhalb der OG nicht gross. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf....Fasziniert von den Einblicken in die Zucht die ich nun bekam wuchs in mir der Wunsch heran auch zu züchten. Nicht um ,,Geld zu verdienen,, oder nur weil Welpen so niedlich sind, nein vor allem weil ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigte und ich den PSK Rassen schon so verfallen war das ich mitarbeiten wollte diese zu erhalten und dazu braucht es nun mal Züchter. Damals gab es viele Vorschriften noch nicht und sich Wissen anzueignen war nicht so einfach wie heute. Es gab kein Internet und Google und auch nicht so viele Fortbildungsmöglichkeiten und die Wissenschaft war auf einem anderen Stand sodaß ich einiges an ,,Lehrgeld,, bezahlen musste in den Anfängen meiner Zucht. Schon damals schwor ich mir das ich jedem der Neuzüchter der Hilfe braucht zur Seite stehen würde wenn er es möchte um Erfahrungen weiterzugeben. Zurück zum eigentlichen Thema: warum Papiere für den Hund:

Der Stammbaum

 

Der Stammbaum ist der wichtigste Baum im Leben eines Rassehundes. Er gibt Auskunft über die Vorfahren des Welpen bis zu den Großeltern, die Gesundheit des Welpen (z.B. HD-Freiheit) und deren besondere Qualitäten (Eigenschaften, Wesen, körperliche Merkmale). Außerdem finden sich in der Ahnentafel Name, Farbe, Rasse, Geschlecht, Tätowiernummer und Wurftag des Hundewelpen. Stammt der Welpe aus einem dem VDH angeschlossenen Verein, erhält er eine Zuchtbuch-Nummer und die Ahnentafel trägt den Vermerk VDH/FCI (Weltorganisation der Kynologie). Um einen Stammbaum einer anerkannten Zuchtorganisation zu erhalten, muss der Züchter bestimmte Auflagen erfüllen. Darunter fallen z.B. Wurfzahlbegrenzung bei der Hündin, sowie, je nach Rasse, bestimmte Gesundheitschecks (Röntgenkontrolluntersuchungen von Hüfte oder Elenbogen, Test auf erbliche Augenerkrankungen etc.), bevor mit Hündin und Rüde gezüchtet werden darf. Zudem werden die Würfe von einem speziell geschulten Zuchtwart abgenommen. Eine Ahnentafel ist daher mehr als nur ein Stück Papier. Sie sollten bei einem Rassehund auf einen, von einem anerkannten Zuchtverband ausgestellten, Stammbaum großen Wert legen.

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